Lesen: Rendezvous mit einem Oktopus

Es kommt einiges an Rechenzeit zusammen, die ich im Laufe der Jahre SETI@home zur Verfügung gestellt habe. Warum suchen Menschen nach Außerirdischen? Ich glaube, es gibt vor allem zwei Gründe, und der eine ist simple Neugier. Was wäre, wenn wir andere Intelligenzen treffen? Wie sind die? Wie unterscheiden sie sich von uns? Wie reagieren sie auf uns? Was können wir von ihnen lernen?

Dieses Buch macht mir mal wieder deutlich, dass wir direkt auf unserem Planeten mit der Suche beginnen können. Oktopoden sind unglaublich spannend. Vom Aufbau her wechselt das Buch zwischen Erzählungen im Jetzt, um unmittelbar das Kennenlernen der Tiere miterleben zu können, zwischen diesen Episoden ist es voller Infos. Warum sind nicht z.B. Schulbücher auch so aufgebaut? Ich konnte es nicht mehr weglegen.

Die Autorin möchte wissen, wie ein Oktopus denkt und fühlt. „Wie ist es, du zu sein?“ Mit den Armen zu schmecken, zu riechen und sogar zu denken? Jede Sekunde zigmal die Textur und Farbe der Haut ändern zu können? Es ist schon recht gefühlsbetont und manchmal ein wenig unstrukturiert geschrieben, da muss man sich drauf einlassen. Dann aber ist es ein großartiges Buch.

330 Seiten
Author: deenee

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.